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27.03.2015 / Echte Knüller für kleines Geld

 

 

Uetersen. Der 1. Sozialflohmarkt in der Geschichte der Rosenstadt, durchgeführt gestern in der Mensa an der Bleekerstraße, ist vom Elternverein der Uetersener Gemeinschaftsschule ins Leben gerufen worden. Die Idee entstand infolge der Zuspitzung der Flüchtlingssituation vor Ort. Aufgrund der steigenden Anzahl von Menschen, die ihre Heimatländer verlassen mussten, weil sie dort um ihr Leben fürchteten, gibt es auch in Uetersen plötzlich andere Bedürfnisse. So den Wunsch, Bekleidung und andere Dinge des täglichen Bedarfs kostengünstig kaufen zu können.


 Insofern ist mit dem Sozialflohmarkt das Ziel verfolgt worden, den Flüchtlingen aber auch anderen Menschen, die nur über ein geringes Einkommen verfügen, ein Angebot zukommen zu lassen, das auch für jenen Personenkreis bezahlbar ist. Die privaten Beschicker dieses Flohmarktes – 29 Stände konnten aufgeschlagen werden – wurden von den Mitgliedern des Elternvereins darauf aufmerksam gemacht, dass sie sozialverträgliche Preise nehmen sollten. Nach und nach füllten sich die Räume, und es wurde viel umgesetzt. 

Den Initiatoren waren im Vorfeld des Flohmarktes viele Textilien gespendet worden, die zugunsten des Schulvereins und der DaZ-Klasse (Deutsch als Zweitsprache) an der Rosenstadtschule verkauft wurden. Restbestände wurden der DRK-Kleidersammlung zugeführt. Die bei Indoor-Flohmärkten obligatorische Cafeteria wurde von Schülern und Lehrkräften der DaZ-Klasse betrieben. 

Klaus Plath (aus UeNa -online 27.03.2015)

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